Verfasst von: Hao | 26. November 2011

Wasser




Tautropfen

Wie du es willst…
Wie Glas schimmern sie morgens
aus Blütenkränzen
verletzlich und zart wirken sie

Wenn der Tag erwacht.
Tautropfen,
des Mondes Tränen,
die er nachts heimlich vergießt.

So wie dein Auge es sieht
und wie dein Herz es empfindet,
können die Tautropfen auf einer Blüte
Tränen oder Perlen für dich sein..

Wasser ist durch nichts zu ersetzen, denn Wasser ist die Quelle unseres Lebens, ist ein elementarer Teil des Lebens, wie wir es kennen. Jedes uns bekannte Lebewesen besteht zu einem Teil aus Wasser. Ca. 66% des menschlichen Körpers besteht aus dem feuchten Nass. Ohne Wasser überlebt ein Mensch nur ca. 8 Tage. Wasser wird meistens nur als das nasse Element zum Waschen gesehen, ohne sich über die Wichtigkeit dieser Flüssigkeit bewusst zu sein. Zwar ist die Erde zu ca. 71% mit Wasser bedeckt, jedoch sind davon nur ca. 0,03% als Trinkwasser nutzbar. Um nicht eines Tages einen globalen Trinkwassermangel erzeugt zu haben, müssen wir alle behutsam und verantwortlich mit dem kostbaren Gut umgehen. Dass wir das kostbare Nass nicht sinnlos vergeuden sollen, weiß längst jedes Kind, dass wir es aber auch nicht verschmutzt ins Grundwasser versickern lassen dürfen, bedarf immer noch intensiver Aufklärung. Leider tragen wir Menschen tagtäglich mit unüberlegten Handlungen dazu bei, unsere eigene Umwelt zu zerstören: z.B. durch den übermäßigen Gebrauch von Waschmitteln, dem Autowaschen auf Flächen ohne Ölabscheider, dem „Entsorgen“ alter Medikamente durch die Toilette, dem unnötigen Einsatz von Chemikalien (z.B. „Abflussfrei“), der unsachgemäßen Entsorgung von Altbatterien…usw.


Durch den Abfluss aus dem Sinn?

Nein, solche Gedankenlosigkeit kann mit dazu beitragen, dass das unverschmutzte Trinkwasser eines Tages zur Seltenheit wird. Täglich nimmt ein durchschnittlicher Mensch 2-3 Liter Wasser auf, sei es direkt oder indirekt durch die Nahrung. Unvorstellbar, was geschieht, wenn das Lebensmittel Nr.1 nicht mehr in ausreichender Qualität zur Verfügung stehen würde!



Zwölf Meter Wasser

Ja, wenn ich in meinem Getränkeshop einkaufe, laufe ich gleich am Eingang an zwölf Metern Wasser vorbei: Das Stille Wasser neben dem Spritzigen, daneben die Noblen aus Frankreich. Und da sehe ich auch ein paar günstige in Plastikflaschen aus Italien, dann die Heilwässer aus allen möglichen Kur-Städten. Und wenn mir das nicht passt, nehme ich mir einen Wassersprudler mit nach Hause und mache aus dem Leitungswasser einen billigen Sprudel.

Wasser ohne Ende. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass es auf der Erde eine Milliarde Menschen gibt, die überhaupt nicht die Chance haben, an sauberes Trinkwasser zu kommen. Und oft müssen sie etliche Kilometer laufen, um an einem Brunnen eine bräunlich-trübe Brühe zu schöpfen. Sie haben keine andere Wahl. Und bei mir steht `s meterweise schön verpackt im Regal und rinnt scheinbar unerschöpflich aus der Leitung.



Irgendwie bekomme ich da ein schlechtes Gewissen. Mir ist schon klar: Ich kann auch nichts dafür. Aber vielleicht bin ich auch nur zu träge, um Wege zu finden, etwas gegen diese Ungerechtigkeit zu tun.



Das merkt doch keiner

Das ganze Jahr hatte es fast nicht geregnet. Alle Dorfbewohner stöhnten unter der Trockenheit. Als die Regenzeit begann, stellten die Dorfältesten einen großen Wassertank an der Dorfstraße auf. Alle wunderten und fragten sich, was dies wohl zu bedeuten hätte. Da gaben die Ältesten ihren Plan bekannt. Jeder solle, wenn er an dem Wassertank vorbeikäme, eine Tasse voll Wasser hineinschütten. Dann hätten alle während der Trockenzeit genügend Wasser.


Gesagt getan. Jetzt waren viele Dorfbewohner mit einer Tasse unterwegs. Als die Regenzeit vorbei, das letzte Wasserloch ausgetrocknet war und die Erde wieder Risse bekam, trafen sich alle vor dem großen Wassertank. Feierlich und unter dem Jubel des Dorfes wurde der Tank geöffnet – aber kein Tropfen Wasser befand sich im Tank.
Wie war das möglich? Der Tank war nicht kaputt. Nur jeder hatte angenommen, seine Tasse Wasser würde schon nicht vermisst werden. Alle fanden den Plan gut. Alle taten so als ob. So blieb das Dorf ohne Wasser.

Es ist leicht zu denken, dass niemand Untreue bemerkt. Vielleicht bemerkt es auch wirklich niemand. Aber Untreue schadet! Irgendwann sitzt man auf dem Trockenen.
Vielleicht sollte ich es merken und anfangen meine Tasse Wasser in den Tank zu schütten.

Stell dir vor – das würde jeder machen.


Durst – Einladung – Geschenk


„Wer durstig ist, soll kommen, und wer von dem Wasser des Lebens trinken will, wird es geschenkt bekommen.“ (Offenbarung 22,17)

Gott spricht eine Einladung aus, zu kommen, um sich beschenken zu lassen. Die Einladung ergeht an denjenigen, der einen Mangel erkannt hat und diesen nicht selbst stillen kann, eine Einladung ohne Erwartung einer Vorleistung und einer Gegenleistung.

Ein Geschenk geben und ein Geschenk annehmen, sind zwei verschiedene Schuhe. Es besteht eine Beziehung zwischen dem Schenkenden und dem Beschenkten. Dem Schenkenden liegt das Wohlergehen des Beschenkten auf dem Herzen. Gott ist der Einladende und Schenkende, der eine Beziehung mit uns Menschen, mit Dir und mir, haben möchte. Diese ermöglicht er selbst durch das Geschehen am Kreuz. Gottes Sohn, Jesus Christus, hat sich selbst geopfert. Das würdige, das einzigartige Opfer für meine, unsere Schuld. Der Weg für die Einladung und für das Annehmen des Geschenkes ist frei, ein Geschenk – ohne Vorleistung und Gegenleistung des Beschenkten. Dann werden wir schon hier erleben, wie Jesus aus Wasser Wein macht und Leben in Fülle schenkt.


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Responses

  1. schöner Beitrag
    danke


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