Verfasst von: Hao | 27. November 2011

Hände II

Sind so kleine Hände
winz’ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen
die zerbrechen dann.


Sind so kleine Füße
mit so kleinen Zeh`n.
Darf man nie drauf treten
könn‘ sie sonst nicht geh’n.

Sind so kleine Ohren scharf,
und ihr erlaubt.
Darf man nie zerbrüllen
werden davon taub.

Sind so schöne Münder
sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten
kommt sonst nichts mehr raus.

Sind so klare Augen
die noch alles sehn.
Darf man nie verbinden
könn‘ sie nichts versteh’n.

Sind so kleine Seelen
offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen
geh’n kaputt dabei.

Ist so’n kleines Rückgrat
sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen
weil es sonst zerbricht.

Grade, klare Menschen
wär’n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgraten hab’n wir schon zuviel.


GOTT –
in Deinen Händen ruht mein Leben.
Guter Gott – alles Unvollendete und Unausgesprochene
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alles Misslungene und Zerstörte
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alle Verletzungen und Verwundungen
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alle Konflikte und Auseinandersetzungen
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alle Aggressionen und Depressionen
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alle Sorgen, Nöte und Ängste
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alle Traurigkeiten und jede Sehnsucht
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alle Schuld und jedes Versagen
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alle Freude, Hoffnung und Zuversicht
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alle guten und wertvollen menschlichen Begegnungen
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – alle geschenkten Zeichen menschlicher Verbundenheit
lege ich in Deine Hände.
Guter Gott – nimm alles in Deine Hände – jedes Licht und jeden Schatten
Segne alles Gute und heile alles Dunkle.
Verwandle mich.



Wir wollen uns immer die Hände halten
Damit unsre Seelen nicht in den kalten,
Notvollen Nächten einsam erfrieren.

Wir wollen uns immer tiefer finden,
Damit wir uns nicht wie die armen Blinden
Im schwarzen Walde traurig verirren.

Wir wollen uns immer die Hände halten,
Damit wir uns nicht zu tief in die Falten
Des unendlichen Lebens verlieren.


Werkzeug für Stunden
Mordzeug für Sekunden
Landkarte für ein Leben
Becher für das Geben.
Gebrauch Sie mit Verstand!
Deine Hand!

Die Hände schon gewaschen?

Was zum Mund hineingeht, das macht den Menschen nicht unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein. (Matthäus 15, V 11)

Die Pharisäer sind uns sicher gut bekannt. Sprichwörtlich geworden ist ihre Gesetzlichkeit, indem sie einen übertriebenen Wert legten auf äußere Dinge, die so im Wort Gottes oftmals gar nicht angesprochen und gemeint waren. Dazu kam eine große Anzahl eigener Überlieferungen, die neben das Gesetz Gottes gestellt wurden. Wer da nicht mitmachte und alle Vorschriften peinlich genau einhielt, war in den Augen dieser frommen Männer »unten durch«. Das Fatale daran war jedoch, dass sie – bei allem sicher gut Gemeinten – in den wichtigsten Fragen vollkommen daneben lagen. Das machte ihnen der Herr Jesus oft genug deutlich.

Eines der »Spezialgebiete« der Pharisäer war die Frage nach Reinheit und Unreinheit – eine an sich wirklich wichtige Sache. Doch waren sie mit ihrer Meinung und Auslegung, dass es von entscheidender Bedeutung sei, was der Mensch durch den Mund in
sich aufnimmt, auf der falschen Fährte. Der Herr macht es ihnen deutlich: Viel schlimmer ist das, was an schmutzigen Dingen vom Menschen ausgeht! Dinge wie Lügen und gemeines Reden über andere, Unfreundlichkeit, Hochmut, Neid, schlechte Blicke, unsaubere Gedanken … Das ist es, was üble Folgen für unser Verhältnis zu Gott und den Mitmenschen mit sich bringt.

Wie wäre es, wenn wir diesen Grundsatz heute beachten? Wir wollen zwar auch die Hände vor der Mahlzeit waschen, doch die »geistliche Hygiene« noch viel höher einstufen. Machst Du mit? Aber bitte nicht so…..


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